Ein turbulentes Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Das zurückliegende Jahr hat die Welt beruflich und privat verändert. Besonders in Krisenzeiten ist Solidarität gefragt.

Vor kurzem sind wir auf einen Bericht aufmerksam geworden, dass sehr gut in unsere weihnachtlichen Zeit passt. Es ist eine wahre unglaublich positive Geschichte.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Übergang ins neue Jahr 2021 und bleiben Sie gesund.

Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte

Bildquelle: Pixabay

Durch eine längere Wirtschaftskrise leidet Venezuela sehr stark. Die Corona-Pandemie hat die wirtschaftlichen Lage des Landes noch deutlich verschlimmert. Die Benzinversorgung und die Lebensmittel sind teuer und knapp.

Auf der abgeschiedenen Halbinsel Paria befindet sich das Fischerdorf Guaca. Mit den umliegenden Dörfern wurde früher ganz Lateinamerika mit Sardinen und Thunfischkonserven versorgt. Die Dorfbewohner konnten davon sehr gut leben. Armut war nicht vorhanden.

Von den 30 Sardinenlagern sind heute, laut der „New York Times“, nur noch acht in Betrieb. Die staatlich betriebenen Thunfisch-Konservenfabriken sind alle in Konkurs gegangen. Viele Einwohner verloren ihre Arbeit und ihre berufliche Existenz und die Armut nahm dort rasant zu.

 Ein besonderer Fund bringt Hoffnung für das Dorf    

Die „New York Times“ berichtete, dass im September 2020 der Fischer Yohan Lares am Strand von Guaca ein goldenes Medaillon mit dem Abbild der Jungfrau Maria entdeckte. „Ich begann zu zittern und weinte vor Freude. Es war das erste Mal, dass mir etwas so Besonderes passiert ist“, erinnerte sich der Fischer. Schon bald sprach sich der besondere Fund unter den 2.000 Dorfbewohnern herum.

Nach dem ersten Fund, so die „New York Times“, haben viele weitere Fischerfamilien ihren eigenen Schatz am Strand gefunden. Die am häufigsten gefundenen Schmuckstücke waren Goldringe. Einige davon konnten die Dorfbewohner für 1.500 Dollar verkaufen. Für die Dorfbewohner bedeutete dies eine ungeheure Summe. Die Geldbeträge wurden meisten in Lebensmittel investiert.

Es bleibt rätselhaft, woher das Gold stammt. Die Dorfbewohner verweisen auf Legenden von versunkenen Piratenschiffen. Erste Untersuchungen des Fundes liefern aber Hinweise darauf, dass der Schatz europäischen Ursprungs ist und in vergangenen Jahrzehnten hergestellt wurde. Viele Dorfbewohner glauben an ein Wunder, denn seit der erste Schatz gefunden wurde, sind die Sardinen nach viermonatiger Abwesenheit wieder an die Küsten des Dorfes zurückgekehrt und die großen Engpässe in der Benzinversorgung verbesserte sich deutlich.

Ciro Quijada, der auch einen Goldring am Strand fand, sagte der „New York Times“: „Das ist Gott, der seinen Willen durchsetzt.“

1 Comment

  • Silvia Wirsching

    Was sagt uns das? Gib niemals auf. Wenn sich eine Tür schließt geht irgendwo wieder eine auf.
    Ich finde es wunderschön, dass die Menschen in diesem Land wieder Hoffnung und Zuversicht haben können. Das sagt uns die Weihnachtsbotschaft. Vielen Dank für diesen schönen Beitrag.

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